Lernerorientierung

Ausgabe: 143/2016

 

Lehrerinnen und Lehrer unterrichten nicht Fächer, sondern junge Menschen: Es sollten die Interessen, Erfahrungen und Sichtweisen der Schülerinnen und Schüler sein, die im Mittelpunkt des Englischunterrichts stehen. Denn Sprache(n) sind Teil der Persönlichkeit eines jeden Menschen, und es sind Individuen, die sie erlernen.

Damit Jugendliche Zeit und Mühe in das Sprachenlernen investieren, müssen sie an der Gestaltung von Lernprozessen beteiligt sein – auch wenn manche strukturelle Merkmale von Unterricht das auf den ersten Blick zu verhindern scheinen. Es sollten relevante und bedeutsame Themen und Inhalte aus ihrer Lebenswelt sein, die im Englischunterricht zur Sprache kommen.

Zum 50. Geburtstag der Zeitschrift Der Fremdsprachliche Unterricht Englisch stellen Ihnen die Herausgeber Lernarrangements zu zentralen Handlungsfeldern des Englischunterrichts vor. Diese zeigen, wie man mit einfachen Mitteln Unterricht von den Lernenden aus denken kann.

 

5. – 13. Schuljahr

Auf die Lerner kommt es an!
Den Englischunterricht von den Lernenden her denken


5. – 13. Schuljahr

Lernerorientierte Aufgabeneinstiege


5. – 10. Schuljahr

Sourcebook Rather Than Coursebook
Lernerorientiert mit dem Lehrwerk arbeiten


6. – 7. Schuljahr

Saving People Is My Calling
Filme lernerorientiert erarbeiten, eigene Heldenidentitäten erschaffen


5. – 10. Schuljahr

I Wanna Talk!
Sprechkompetenz entwickeln und unterstützen


8. – 9. Schuljahr

It Had a Really Weird Look About It
Eigene Fragen an einen literarischen Text stellen, sich mit kulturellen Identitäten auseinandersetzen


8. – 9. Schuljahr

Lernerorientierung als ethnographisches Forschen
Am Beispiel von surveillance